Das Ziel des Projektes „Forschungs-Qualifizierungs-Modells Dresden (FQMD)“ besteht in der Schaffung von Strukturen und Organisationsvoraussetzungen für eine Arbeitsforschung, die auch in sich selbst die Auffassung von zukünftiger Arbeit verkörpert.
Das Projekt widmet sich schwerpunktmäßig den Fragen der Flexibilisierung, Gestaltung von Arbeit und Leben als Ganzheit, Salutogenese, Entgrenzung von Arbeit sowie der Internationalisierung und Globalisierung. Der Aufbau des Netzwerkes erfolgt unter den Zielkriterien, eine beschleunigte und kundenorientierte Abwicklung zu gewährleisten und aktuelle Entwicklungstrends in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Netzwerkes einzubeziehen.
Als weitere Zielstellungen werden verfolgt:
- Kunden- und Praxisorientierung durch Schaffung eines Kompetenznetzwerkes, in das politische, wissenschaftliche und unternehmerische Interessengruppen einbezogen sind;
- Europäische Orientierung durch schwerpunktmäßige Einbindung der Nachbarstaaten, die in die EU aufgenommen werden;
- Offener Diskurs zum Forschungsgegenstand einschließlich Evaluationsprozeduren des Forschungsprozesses;
- Fortführung und Erweiterung der Dresdner Traditionen der Arbeitsforschung mit ihren Teildisziplinen (Arbeits-) Psychologie, Ingenieurwesen, Ökonomie und Medizin;
- Zukunftsorientierung der Arbeitsforschung durch Weiterentwicklung des Szenarioprozesses.
Basierend auf einem Fundament aus intensivem und geordnetem Informationsaustausch, methodischem Rüstzeug zur Ableitung von zukünftigem Gestaltungsbedarf und Gestaltungsalternativen und einem kontinuierlichen Evaluationsprozess werden unter dem Dach eines gemeinsamen Leitbildes verschiedene Forschungsfragen in Arbeitspaketen bearbeitet, die die Grundlagen des Kompetenznetzwerkes erweitern.
Diese einzelnen interdisziplinären Forschungsprojekte haben das Ziel
- unser Leitbild in konkrete Problembearbeitungen zur Gestaltung von Arbeit aus der veränderten Arbeitswelt umzusetzen,
- einen Beitrag zur Entwicklung des Netzwerkes selbst zu leisten: durch die Entwicklung der Personalkompetenz, durch die Entwicklung der Organisationsstruktur einschließlich der Praxisbeziehungen.
Dem Bedarf der Praxis wird durch eine systematische Aufbereitung vorhandener oder im Rahmen der Forschungsprojekte entstehender Erkenntnisse entsprochen.
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Kontaktinformationen
Dipl.-Ing. G. Ott
TU Dresden
CIMTT/FQMD
Tel.: 0351 / 46 33 35 97 Fax: 0351 / 46 33 71 19
fqmd@modellfertigung.mw.tu-dresden.de
http://dresdner-arbeitsforschung.de
Förderkennzeichen: 01HN0149
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